FAQ

Hier finden Sie häufige Fragen zu Labornetzteilen und Netzgeräten im Allgemeinen.

Grob gesagt, ist der Unterschied zwischen Netzteil und Netzgerät nicht groß, denn oft ist das gleiche gemeint (zumindest bei Labornetzteilen und -geräten).

Netzteil

Betrachtet man den Begriff etwas allgemeiner, spricht man bei einem „Netzteil“ in der Regel von einem (meist kompakten) Steckernetzteil, welches zu einem bestimmten elektronischen Gerät (z.B. Smartphone, Laptop, Router usw.) mitgeliefert wird. Dieses Netzteil liefert größtenteils nur eine bestimmte Spannung (bspw. 5V oder 12V) und versorgt damit das Gerät. Die Leistung dieser Netzteile liegt im Allgemeinen im Bereich zwischen 2,5W und 100W (bei Strömen von etwa 500mA-10A).

Netzgerät

Von einem „Netzgerät“ spricht man bei einem größeren, aufwendigerem Aufbau. Diese Geräte liefern meist mehrere, variabel einstellbare Spannungen. Das Gerät an sich ist größer, schwerer und hat oft ein Gehäuse aus Metall. Dieser Kategorie sind auch die Labornetzteile bzw. -geräte zugeordnet. Sie besitzen in der Regel eine Anzeige, in dieser die eingestellte Spannung und der momentan fließende Strom angezeigt wird.

In welchen Eigenschaften sich Labornetzgeräte weiter unterscheiden, finden Sie in unserem Vergleich

 

 

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Der Unterschied zwischen Trafonetzteilen und Schaltnetzteilen ist grundsätzlich die interne Schaltung der Netzteile, welche zu Unterschieden in Leistung, Wirkungsgrad und Gewicht führt. Wie sich die beiden Netzgeräte genau Unterscheiden und welche Vor- und Nachteile sie haben, werden wir im folgenden Text erläutern.

Trafonetzteile

Ein Trafonetzteil besteht größtenteils aus einem Transformator (Eisenkern-Spule), einem Gleichrichter, verschiedenen Bauteilen zur Glättung der Spannung und (optional) einem Linear- bzw. Längs-Spannungsregler. Die Eingangsspannung (z.B. Haussteckdose: 230V/50Hz) wird vom Transformator (kurz Trafo) je nach Anzahl der Wicklungen angehoben oder gesenkt. Die entstandene Wechsel-Spannung wird durch den Gleichrichter gleichgerichtet und kann dann mit Hilfe von Kondensatoren geglättet werden. Da die Eingangsspannung oft schwankt, wird in der Regel ein Spannungsregler eingesetzt, um die Ausgangsspannung auf einem definierten Wert zu halten.

Vorteile von TrafonetzteilenNachteile von Trafonetzteilen
  • kostengünstig, da nur wenige und billige Bauteile benötigt werden
  • einfacher, unkomplizierter Aufbau
  • verursacht weniger Störungen
  • hohes Gewicht durch schwere Spule (Trafo)
  • geringer Wirkungsgrad (Wärmeentwicklung)

Schaltnetzteile

Schaltnetzteile richten zunächst die Wechselspannung gleich, um diese dann wieder in eine hochfrequente Wechselspannung zu zerhacken. Grund dieses Vorgehens ist, dass die Bauteilgröße bei höheren Frequenzen relativ gering ausfällt und somit weniger Kupfer für gleiche Leistung benötigt wird. Die hochfrequente Wechselspannung wird dann wieder gleichgerichtet und geglättet. Schaltnetzteile sind meist um ein Vielfaches leichter und billiger als Netzteile mit Trafo.

Vorteile von SchaltnetzteilenNachteile von Schaltnetzteilen
  • hoher Wirkungsgrad
  • geringeres Gewicht durch weniger Kupfer
  • große Toleranz der Eingangsspannung
  • hoher Aufwand für Glättung und Filterung (Störungen durch hohe Frequenz)
  • oft hörbares Pfeifen
  • neigen zum Schwingen bei zu geringer Last

Wie das Beispiel zeigt, ist der größte Unterschied zwischen Trafonetzteilen und Schaltnetzteilen der Aufbau der internen Schaltung. Trafonetzteile werden zunehmend von Schaltnetzteilen ersetzt, da diese einen höheren Wirkungsgrad, eine größere Ausgangsleistung, und weniger Gewicht haben. Zudem werden Schaltnetzteile mittlerweile immer günstiger in der Herstellung. Weitere Unterscheidungsmerkmale von (Labor-)Netzteilen finden sie in unserem Labornetzteil Vergleich

 

 

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Der Unterschied zwischen Netzteil und Ladegerät ist die jeweilige Ausrichtung der Geräte. Ein Ladegerät ist ein spezielles Netzteil, welches nicht nur eine bestimmte Spannung bereitstellt, sondern je nach Akku-Typ (Li-Ion, NiMH, NiCd, usw.) ein vorgegebenes Ladeprogramm vollzieht.

Dieses Ladeprogramm überwacht, dass der Akku nicht überladen wird, keine Überspannung bzw. nicht mit zu viel Strom geladen wird.

Während ein Blei-Akku relativ einfach geladen werden kann (konstante Spannung), sollte beim NiCd besonders darauf geachtet werden, dass dieser nicht überladen wird (also zeitlich nicht länger als nötig geladen wird). Bei Lithium-Ion wird es noch aufwendiger, da diese Akkutypen empfindlich auf Überspannung und Überstrom reagieren (Brand- und Explosionsgefahr) und zusätzlich – bei mehr als einer Zelle – durch einen Balancer vom Auseinanderdriften geschützt werden sollten.

Es empfiehlt sich also, Akkus mit dem jeweiligen Ladegerät zu Laden und dazu kein Labornetzteil zu verwenden (außer man weiß genau was man tut!).

Weiter Infos zu Labornetzteilen finden Sie auf unserem Ratgeber und in unserer Kaufberatung.

 

 

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Der Unterschied zwischen Linear- und Schaltnetzteilen ist grundsätzlich die interne Schaltung der Netzteile, welche zu Unterschieden in Leistung, Wirkungsgrad und Gewicht führt. Wie sich die beiden Netzgeräte genau Unterscheiden und welche Vor- und Nachteile sie haben, wird hier erläutert.

 

 

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